III. Kommunikation mit der Geistigen Welt

 

III. Kommunikation mit der „Geistigen Welt“:
Ein Weg, Gottes Hilfe zu erlangen und deine Probleme zu lösen

 

1. Die Stille…

Für viele Menschen ist die innere Ruhe ein Wunschtraum. Sie leiden unter „zwanghaftem Denken“: So oft kommen ihnen immer neue Gedanken in den Kopf, die unwichtig, oder im fraglichen Augenblick gar nicht von Bedeutung, sind.
Dabei erfolgt wirkliche Entspannung, und das Tanken neuer Kraft, nur aus der inneren Ruhe heraus!
Der Weg zur inneren Ruhe führt durch die Stille…

Um die Stille in dir einkehren zu lassen, kannst du folgendes tun:

  • Befiehl deinem Kopf, der „lärmenden Denkfabrik“, zu schweigen!
    Du erreichst dies durch eine Technik, die du vielleicht schon kennst – als Vorübung des
    Yoga, oder des autogenen Trainings:
    In das Innenleben der Hände hineinspüren, dann zusätzlich in das der Füße, dann
    zusätzlich in das der Unterarme, das der Unterschenkel, usw., bis du schließlich in den
    ganzen Körper hineinspürst.

(Anmerkung: Wenn du so umfassend in dich hineinspürst, kann der Kopf nicht gleichzeitig auch noch zwanghaft denken: Angenehme Stille breitet sich in dir aus!)

2. Die Kommunikation mit der „Geistigen Welt“

  • Suche einen Ort auf, an dem du ungestört bist; am Besten in der Natur, wo du über
    Wasserflächen, oder in die Weite, blicken kannst!
    Du kannst dich auch für den Lieblingsplatz in deiner Wohnung entscheiden – sofern du sicher
    sein kannst, dass dich dort niemand stört!
  • Handy, Laptop, Unterhaltungselektronik sind ausgeschaltet!
  • Gehe jetzt in die Stille!
  • Bitte um Göttlichen Beistand, um Gottes Hilfe und um Göttliche Gnade!
  • Verbinde dich mit deinem Herzen und bitte, eintreten zu dürfen.
    Wenn du magst, kannst du hierbei die Augen schließen.
    Stelle dir vor, immer kleiner zu werden, bis du inmitten deines Herzens angelangt bist.

(Anmerkung: Dein Herz ist deine engste Verbindung zum Göttlichen, deine „Göttliche Schnittstelle“.
Jede Verbindung zu Gott, jede Kommunikation mit der „Geistigen Welt“, übrigens auch jede
Göttliche Heilung, läuft über das Herz.)

  • Im Herzen angelangt, nimm die „Eingangsebene“ wahr:
    Vielleicht siehst du dort eine große Blumenwiese, Sonnenschein, einen Bachlauf,
    und im Hintergrund einen Waldrand…
    Bemerke den kleinen Pfad, am Rande des Baches entlang.
    Folge dem Pfad, bis du zu dem alten Baum gelangst, in dessen Schatten dich eine
    Bank zum Verweilen einlädt.
  • Setze dich auf die Bank, bleibe in der Stille, genieße sie!
    Vielleicht erhältst du auf einmal die Gedanken in den Kopf, die du zur Lösung deines
    Problems brauchst.
    Vielleicht kommt jemand (aus der „Geistigen Welt“) des Weges, setzt sich zu dir auf die Bank,
    berät dich.
  • Habe Geduld – wenn es nicht beim ersten Mal klappt, wiederhole die Übung!

Zusatz: Über vorstehende Anleitung hinaus gibt es viele andere, sehr unterschiedliche, Wege der Kommunikation mit der Geistigen Welt! Jeder Weg ist gut und richtig für dich, der sich für dich gut und richtig anfühlt…

 

3. Beratung durch Erzengel Jophiel

Vielleicht sind beim Lesen Fragen bei dir aufgekommen – oder sie kommen noch, während du in diesem Text weiter liest.
Ob es nun um das Verständnis des Textes geht, oder um dessen Anwendung auf eine bestimmte Situation, in der du dich gerade befindest – du sollst wissen:

Erzengel Jophiel, und alle anderen Engel, beraten dich gerne, wenn du sie um Rat und Hilfe bittest. Hierzu kannst du so vorgehen, wie es vorstehend unter Ziff. 1 und 2 beschrieben ist.

 

4. Mit dem Herz-Gefühl in etwas „hineinspüren“ als Entscheidungshilfe

Immer wieder stehen Menschen in ihrem Leben vor wichtigen Entscheidungen, beispielsweise vor dem Eingehen einer Partnerschaft, oder wenn sich berufliche Veränderungen anbieten, oder vor dem Kauf einer Immobilie, oder im Falle einer schweren Krankheit, usw.
Oft wissen sie nicht, welche Entscheidung die richtige für sie ist, denn sie können nicht in die Zukunft sehen…

Soeben haben wir gelernt, dass das Herz die engste Verbindung zum Göttlichen ist,
die „Göttliche Schnittstelle“. So ist es möglich, über das Herz-Gefühl Rat und Entscheidungshilfe zu erlangen!

  • Die Vorbereitung hierfür ist die gleiche, wie es vorstehend, unter Ziff. 2, beschrieben ist.
  • Spirituell gesehen, ist dein Herz eine Wesenheit, mit der du sprechen kannst.
    Frage nun dein Herz:
    „Liebes Herz, wie fühlst du dich, wenn ich folgendes tun, mich für folgende Möglichkeit
    entscheiden, würde: …“ (Nenne sodann die erste Entscheidungsmöglichkeit und spüre,
    welches Gefühl du damit in deinem Herzen auslöst.)
  • Sobald du das Gefühl klar erkannt hast, stelle deinem Herzen die nächste Frage:
    „Liebes Herz, wie fühlst du dich, wenn ich mich für folgende andere Möglichkeit
    entscheiden würde: …“ (Nenne nun die zweite Entscheidungsmöglichkeit und spüre nach,
    welches Gefühl du jetzt in dein Herz bekommst.

So kannst du nach und nach in alle Möglichkeiten hinein spüren, die sich dir bieten.
Danach vergleiche die einzelnen Herz-Gefühle miteinander, die du wahrgenommen hast.

Entscheide dich für die Möglichkeit, die das angenehmste Gefühl in deinem Herzen ausgelöst hat!

Sollte kein angenehmes Gefühl dabei gewesen sein, so sind alle abgefragten Möglichkeiten nicht gut für dich!

Wir wollen die häufigsten Wahrnehmungen und ihre Bedeutung ansehen:

  • Das Herz wird „warm“, oder „groß“, und du fühlst dich einfach gut: „Diese Entscheidung ist gut und richtig für dich!“
  • Das Herz fühlt sich „kalt“ an, oder du stehst innerlich „neben dir“, fühlst dich unwohl: „Diese
    Entscheidung ist zu deinem Nachteil!“
  • Du spürst ein Spannen in der Magen-Gegend: „Diese Entscheidung ist mehr als nachteilig; sie ist schlecht für dich!“
  • Du spürst ein Spannen im Kiefer: „Diese Entscheidung ist ganz besonders schlecht für dich!“

Achtung: „Herzklopfen“ ist ein Verstärkungs-Zeichen. Es kann sowohl „gut für dich“, als auch „schlecht für dich“ verstärken!

 

weiter zum nächsten Kapitel:  >>Tod, Sterben und der Sinn des Lebens

 

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